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Nicht Auswandern sondern Umzug in die Karibik

 
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Autor Nachricht
robinson
Newbe


Anmeldedatum: 24.11.2006
Beiträge: 3
Wohnort: Saint Martin Karibik

BeitragVerfasst am: 24.11.2006, 22:41    Titel: Nicht Auswandern sondern Umzug in die Karibik

Hallo mein Name ist Anett ich stamme aus Zwickau,und habe die letzten 8 Jahre in Dresden gelebt. Seit einem Jahr lebe ich auf der Karibikinsel Saint Martin die auch als Sint Maarten bekannt ist. Hier die Geschichte wie alles begann.Im Sommer 2003 besuchte ich die Dukat Marktforschung in Dresden auf der Prager Strasse. 4 Stunden Gruppendiskusion zum Thema Margonwasser (ein Mineralwasser). Neben mir saß ein witziger Kerl der alle zum Lachen brachte und von seinem früheren Leben in Florida sowie der Karibikinsel Saint Martin erzählte. Nach der Diskusion gingen wir nebenan zu Karstadt auf eine Tasse Kaffee und tauschten die Telefonnummern. Er wurde bald darauf mein Lebenspartner. Er erzählte mir so oft von Saint Martin das ich mit ihm im November 2004 für 4 Wochen rüber flog. Schon vor der Rückreise nach Dresden stand für uns beide der Entschluß fest, wir ziehen um! Wieder zurück in Dresden Dunkelheit und eisigen Temperaturen ausgesetzt, begann ich mit regelmäßigen Besuchen eines Englisch Sprachkurs. In den folgenden Monaten haben wir Informationen über die Insel gesammelt und hatten Kontakte zu Botschaften, Dienststellen der Europäischen Union etc. Für uns irgendwie unvorstellbar das man einfach so dort hinziehen kann und ohne Genehmigungen von Behörden ein Neues Leben beginnen kann. Wichtige Dokumente wurden ins Französisch übersetzt, ein Zeitplan für den Umzug erstellt, eine Wohnung über das Internet gesucht (Mietvertrag kam per email Dateianhang in Französisch), 6815€ für eine komplette Jahresmiete, Kaution und Maklerprovision überwiesen, die alte Wohnung aufgelöst und vom Flughafen Dresden Klotzsche eine 30 Stunden Reise begonnen. Das ist schon ein seltsammes Gefühl wenn man nur mit 2 Reisetaschen eine Nacht auf einer unbequemen Sitzbank auf dem Pariser Charles de Gaule Flughafen verbringt, alles hinter sich gelassen hat und nicht weiß was da kommt. 2 Reisetaschen, der Freund neben mir und der Traum von einem Neuen Leben fernab von Angela Merkel und ihrem Kompetenzteam. Ein Neues Leben mit mehr Risiken, mehr Selbstverantwortung, weniger Regeln und weniger Staatlicher Bevormundung! Endlich wieder richtig durchatmen und versuchen mehr aus seinem Leben zu machen! Bei Ankunft wartete der Immobilienmakler mit einem Namensschild und dem Wohnungsschlüssel auf dem Flughafen Esperance. Wir zogen sofort in die Wohnung ein. Kein Strom, kein Wasser, keine Möbel, wir schliefen auf dem harten Boden. Am nächsten Tag Wasser und Strom beantragt und Möbel gekauft. Am 2. Tag wurden die Möbel schon geliefert und wir hatten wieder unser eigenes Bett. Viele Probleme die ich gelöst habe auf dem Weg zu einem besseren Leben!
Wie ich feststellen mußte, sind die Franzosen nicht weniger bürokratisch als die Deutschen. Es liegt aber nicht in deren Natur alles zu regeln und ordnen zu wollen. Ja, man kann sagen das sie die Dinge nicht so ernst nehmen und sich mehr auf den Genuß der Alltagsfreuden konzentrieren. Der Putz am Geländer blättert ab, das Auto bekommt immer mehr Beulen, egal, wichtiger ein Treffen im Strassencafe mit Freunden.
Je länger ich unter den Franzosen lebe um so mehr gefällt mir deren Lebensart. Sie legen Wert auf Höfflichkeit und gutes Benehmen. Obwohl ich überhaupt kein Französisch spreche und mich um die Verbesserung meiner Englisch Sprachkenntnisse bemühe, habe ich irgendwie das Gefühl dazu zu gehören. Auf Saint Martin reicht Englisch vollkommen aus,weil ja fast jeder Franzose Englisch spricht. Am 30. Oktober 2006 ist nun das erste Jahr auf Saint Martin vorüber. Wir haben ein Auto, nach 9 Monaten Handwäsche auch wieder eine Waschmaschine, Wohnung voll eingerichtet, Bankkonten, mein Freund eine Arbeitsstelle, Sozialversicherungsnummer und Krankenversicherung und sogar Anspüche auf Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe, neue Freunde und neue Gewohnheiten.
Die Alte Heimat rückt immer weiter ab und Saint Martin wird täglich mehr zur Heimat. Wir sehen Deutsches Fernsehen um zu sehen was sich so alles Neues ereignet. Dresdens Bürgermeister verhaftet und inhaftiert, Bomben in Deutschen Bahnhöfen, ein Tornado tötet 2 in Thüringen, die 19% Mwst. kommt. Und immer wieder Berichte von der Koalition!
Langsamm verliere ich auch das Interesse die alten Freunde und Verwandten anzurufen! Nur negatives Gerede, jammern und Angst.
Obwohl ich die Gesprächskosten trage höre ich dann " wir müssen langsamm mal Schluß machen, es wird sonst zu teuer"!
Ich bin denen zu positiv. Das vertragen sie nicht. Nach deren Prognosen dürfte das doch gar nicht funktionieren und ich müßte doch längst zurück sein. Für meine Tante scheine ich ja auf der Rückseite des Mondes zu leben. Sie schickte mir ein Paket mit Dingen des Alltags wie z. B. Plastik Gefriertüten und Aluminiumfolie. Das wir Strom haben wundert sie. Sie scheint zu glauben das wir in einem Indianerdorf des 19 Jahrhunderts gelandet sind.
Sicher erinnert das den einen oder anderen Leser hier an eigene Erfahrungen. Da diese wunderschöne Insel in Deutschland so unbekannt ist habe ich zum Zweck der Bekanntmachung meine Webseite geschaffen. Die Webseite findet Ihr bei mir im Profil.
Interessierten bin ich gerne behilflich Fragen zu beantworten!

Sonnige Grüße
Anett Wunderlich
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Cock146
Newbe


Anmeldedatum: 03.02.2015
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03.02.2015, 13:35    Titel:

Wie ich feststellen mußte, sind die Franzosen nicht weniger bürokratisch als die Deutschen. Es liegt aber nicht in deren Natur alles zu regeln und ordnen zu wollen. Ja, man kann sagen das sie die Dinge nicht so ernst nehmen und sich mehr auf den Genuß der Alltagsfreuden konzentrieren. Der Putz am Geländer blättert ab, das Auto bekommt immer mehr Beulen, egal, wichtiger ein Treffen im Strassencafe mit Freunden.
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