czernyde Newbe
Anmeldedatum: 02.03.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 02.03.2011, 10:13 Titel: Mailand - Fuori Bit |
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Zwischen Safari by Night, schwedischen Wäldern und einem Flashmob:
die Fuori Bit in den Straßen von Mailand
Mehr als 100.000 Menschen haben die erstmalige Veranstaltung der Fuori Bit besucht, welche als Festival unter freiem Himmel die Bit, die Internationale Tourismusmesse, vom 18. bis zum 20. Februar begleitet hat. Über drei Tage hinweg hat sie der Stadt eine Fülle von Fotoausstellungen, Darbietungen und Ereignissen auf den Gebieten Musik, Kultur, Gastronomie und Weinkultur geboten, die allesamt der Entdeckung von 20 verschiedenen Nationen gewidmet waren. Ein Erfolg mit einem gemeinsamen großen Nenner: der Internationalität. Begonnen hat es mit einem Flashmob mit 400 Erasmusstudenten, die den Mailänder Dom in einer einzigen großen Umarmung umfasst haben, um die Begegnung zwischen Mailand und den unterschiedlichen Kulturen, die die Stadt beherbergt, zu bezeugen.
Unter den Darbietungen, die die Fuori Bit bestimmt haben, war auch das Wanderkonzert des serbischen Orchesters Dejan Petrovic Big Band, welches in einem Doppelstockbus die Hauptveranstaltungsorte besuchte, um während der Fahrt kurze musikalische Performances vorzustellen. Einer der beeindruckendsten Momente war es, als der serbische Bus an der Piazza Minniti im Mailänder Stadtviertel Isola ankam, wo gerade die Festlichkeiten von Kroatien und Slowenien im Gange waren.
Das Künstler- und Szeneviertel Brera, das pulsierende Herz Mailands, war mit seinen Flächen und Räumen Gastgeber für mehrere Länder dieser Erde und wurde so zum Treffpunkt der Veranstaltung und aller lokalen und internationalen Bewohner, welche an diesem großen Stadtfest teilnahmen. Die Schaufenster der Läden wurden mit allem verkleidet und geschmückt, was das Gastland beschrieb. Die Länder Argentinien, Griechenland, Holland, Portugal, Russland, Rumänien und Irland wurden gefeiert. Bei „Brera in Night“ präsentierte sich in dem Künstlerviertel Russland mit Konzerten und einer Fotoausstellung von Evgeny Utkin; Argentinien hingegen mit dem internationalen Aperitif-Abend „Una sera... in Argentina“ im argentinischen Restaurant Finisterra, der von Internations organisiert worden war. Holland zeigte sich mit seinen eigenen speziellen Traditionen und Griechenland mit zehn ausgestatteten Räumen mit Fotoausstellungen und Unterhaltung in traditionellen Kostümen. In der Via dell'Orso, nahe dem Hotel „Milano Scala“ fand ein Zusammentreffen unter dem Titel „Italien beherbergt Mailand“ statt, bei dem die Stadt mit einem großen Panettone zelebriert wurde.
Dank Schweden gab es außerdem an der Rotonda della Besana nordisches Ambiente: Das Land brachte für diese Gelegenheit den gleichermaßen originellen wie ausgefallenen Vorschlag, den Wald von Sleipnir zu rekonstruieren.Die Farben und die Atmosphäre Spaniens haben hingegen einen sevillanischen Abend untermalt, der im Innenhof des Palazzo Isimbardi stattfand, während Mailänder Autoren im Palazzo Morando von Jordanien berichteten und in der Ambrosianischen Pinakothek die Geschmäcker Frankreichs vorgestellt wurden. Holland war bei der Triennale mit einer Gegenüberstellung von Design und Kreativität vetreten, während Gambia seinen Nationalfeiertag im Viertel Tortona feierte, wo auch die ewigwährende Herausforderung zwischen Italien und Deutschland in einem Wettbewerb der beliebtesten Biersorten aus Hausbrauereien und packenden Tischfußballwettkämpfen ausgetragen wurde. Und auch der schwarze Kontinent war mit einer außergewöhnlichen „Safari by Night“ vetreten: South African Tourism hatte die Stadt für eine Nachtsafari in einen großen südafrikanischen Park verwandelt. Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel – die fünf meistbegehrten Tiere der südafikanischen Safaris – so groß wie mehrstöckige Wohnhäuser, haben das Stadtzentrum in eine riesige Safari umgewandelt. Fotografien von starker optischer Wirkung des Vareser Fotografen Simone Raso wurden auf das Castello Sforzesco, den Palazzo Marino und den Palazzo Mengoni am Domplatz projiziert.
Mehr darüber kann man auch auf der Homepage des Mailänder Onlinemagazins Néo lesen, welches der Fuori Bit eine Sonderausgabe in 5 Sprachen gewidmet hat.
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