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Best of Sinai

 
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Autor Nachricht
mare-mundi
Newbe


Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 10:09    Titel: Best of Sinai

The Best Of Sinai. 2-wöchige Expedition mit naturkundlicher Führung u.a. ins Schutzgebiet Nabq und Abu Galum, zum White Canyon und Narrow Canyon, in die Nationalparks Ras Mohamed und St. Katharina (Mosesberg) und zu vielen weiteren landschaftlichen und historischen Höhepunkten der Sinaihalbinsel. Viel Wüste, viel Korallenriff, ein einzigartiges Erlebnis.


meer wissen erleben
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Mit unseren wüstentauglichen Jeeps neuen Abenteuern entgegen ... Wüstenausflüge sind speziell in der kälteren Jahreszeit ein wunderbares Erlebnis.

Nach einem erlebnisreichen Tag al Lagerfeuer vor dem Institut ...

Unterwegs in der Wüste ...

Katharinenkloster. Das heute griechisch-orthodoxe Katharinenkloster im Sinai in Ägypten wurde zwischen 548 und 565 gegründet. Es liegt am Fuße des Gebel Musa (Mosesberg). Hier befand sich angeblich der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Mose offenbarte; hier sollen auch die der Legende nach von einem Engel herbeigetragenen Gebeine der hl. Katharina von Alexandrien ruhen, deren Existenz allerdings historisch nicht belegt ist. Das Kloster, das ursprünglich Maria, der Mutter Jesu, geweiht war, wurde im Westen ab dem 14. und im Osten ab dem 19. Jahrhundert nach dieser Heiligen genannt. Die Anlage liegt im Herzen des südlichen Sinai in der Nähe der Ortschaft Milga unterhalb des 2285 m hohen Berg Sinai und hat eine Fläche von 100 Hektar. Das als Festung gebaute Kloster weist eine Grundfläche von 76 auf 85 Meter auf. Das Kloster selbst liegt etwa 1500 Meter über dem Meeresspiegel und ist ein kleiner, unscheinbar und ein wenig verloren wirkender Ort. Die gesamte Region wirkt schroff und unwirtlich. Um angesichts der großen Anzahl von Besuchern (etwa 50.000 jährlich) den Klosterbetrieb aufrechtzuerhalten, wurden die Öffnungszeiten sowie die zugänglichen Bereiche des Klosters inzwischen stark eingeschränkt. Seit 2002 gehört das Kloster zum UNESCO-Welterbe.

Der geheimnsivolle Sinai: Hier findet man Jahrtausende alte Spuren von Menschen, von denen wir so gut wie nichts wissen ...

Wunderwelt der Korallen. Das Rote Meer ist für uns Europäer das nächstgelegene Korallenmeer.

Vor dem Eingang zum Narrow Canyon. Dieser Canyon verdient seinen Namen wirklich. Manche von uns beschließen nachher sofort eine Abmagerungskur ... Mit zuviel Bauchumfang bleibt man stecken.



Noch ein letztes Foto, bevor wir in den Canyon eindringen ...

Es wird wieder botanisiert ... Unter der Führung von Vent macht die Botanik auch einem Nichtbotaniker Spaß ...

Unterwegs zum White Canyon.

Cool.jpg" border="0" /> Ein Seitenwadi des Wadi Gonai bei Dahab.

Klettern auf den Sandsteinen, eine rutschige Angelegenheit ... Die beduinischen Führer haben sich einen Scherz erlaubt. Nur 30 Meter weiter rechts gibt es auch einen normalen Weg ...

Irgendwo in den Bergen hinter Abu Galum.

Cool.jpg" border="0" /> Ein Abend in der Wüste.

Kathi malt das RSEC-Logo ...

Beduinenschach ... oder eher Beduinendame ... Es gibt zwei Sorten von Steinchen: Steinchen und Kamelmist ...

Beduinischer Kinder im Naturschutzgebiet Nabq.

Die Spuren eines Wüstenwarans Varanus griseus bei Nabq ( http://de.wikipedia.org/wiki/Warane ). Die Echse wird bis zu 150 cm lang. In der Regel werden 3 Unterarten anerkannt, V. griseus griseus, V. g. caspius und V. g. koniecznyi. Wüstenwarane haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet vom Norden Afrikas über die Arabische Halbinsel bis Afghanistan und Pakistan sind die 3 Unterarten verbreitet.
Wüstenwarane leben - wie der Name schon vermuten lässt - in Trockengebieten, Wüsten, Sanddünen und Savannen.

Große Aufregung: Robert und Vent untersuchen die Knochen eines Kamels, die vor dem Loch eines Wüstenwarans lagen. Wie groß ist dieses Reptil ...? Leider haben wir das Tier selbst nicht gesehen, nur sein Wohnloch ... Wüstenwarane sollen tagaktiv sein und alles fressen, was sie nur finden können, auch Aas ... Wählerisch darf man in der Wüste wohl nicht sein.



Hier ein Bild eines Wüstenwarans aus dem Internet ( http://www.ricklireisen.ch ).



Tauchen bei Caves, südlich von Dahab. Ein spannender Tauchpaltz.

Cool.jpg" border="0" /> Mangrovenqualle (Cassiopeia) in Nabq.

Die Qualle dreht ihre Unterseite und Tentakel zum Licht hin, darum auch der englische Name "up side down jellyfish". Die Tentakel enthalten wie auch riffbildende Steinkorallen und Riesenmuscheln symbiontische Zooxanthellen. Die sichern ihr Überleben.

Am Wrack der Maria Schröder in Nabq.

Immer wieder überwintern einige Löffler vor der Kulisse des Wracks ...



Nach einem Tauchgang bei Ras Mohammed.

Wunder der Unterwasserwelt bei Ras Mohammed.

Wer genauer hinsieht, findet auf Felsen die kleinen Felsenhüpfer (Istiblennius edentulus). Es sind amphibische Fische aus der Familie der Schleimfische (Blenniidae), die sich auf diese besondere Lebensweise teilweise außerhalb von Wasser spezialisert haben.

Leider auch an vielen Riffen des Roten Meeres ein immer seltenerer Anblick: ein kapitaler Napoleon.

Die Riffe bei Ras Mohammed.

Kamelsafari nach Ras Abu Galum.

Eine Sensation in der Wüste: Wer würde hier schon Orchideen vermuten? Gefunden von unserem Botaniker Vent.



Cool.jpg" border="0" />

In einem der Seitenwadis von Wadi Gonai bei Dahab.

Wie ist es möglich, dass die Dattelpalme, die seit Jahrtausenden in Kultur wächst, fast nur Bestände bildet, die ausschließlich aus weiblichen Palmen bestehen? Wie schaffen es die Beduinen die Bestände so zu kontrollieren, dass sie die männlichen Palmen, die sie ja "nur" zum Bestäuben der weiblichen Blüten brauchen, in ihren Beständen beschränken, und die weiblichen Palmen, die die Früchte (= Datteln) tragen, fördern? Ein alter Beduine lieferte uns die Erklärung: Die Beduinen können bereits an den Samen erkennen, ob sich daraus eine männliche oder eine weibliche Palme entwickeln wird.



Nichts verbinden wir mit der Wüste mehr als Oasen. Und die Wirklichkeit ist mindestens so faszinierend wie unsere Vorstellungen aus "1000 und eine Nacht".







Cool.jpg" border="0" /> Abendstimmung am Ras Mohammed.

Manchmal erlebt man Überraschungen, mit denen man gar nicht rechnet ... Nur jene, die dabei waren, können es verstehen, denn die Geschichte ist zu kompliziert um erzählt zu werden ... Einer, den wir überhaupt nicht kannten, hatte eine Tochter in Deutschland, die wir noch weniger kannten ... Die ägyptischen Jungs aus dem Hotel haben etwas von der Tochter erfahren und ein Fest für alle organisiert, mit Geburtstagstorte ... Doch keiner von uns kannte sich aus ... ich sage ja ..., das kann man nicht erklären ... Soviel ist aber sicher: Soviel gelacht haben wir vielleicht noch nie im Leben ... Laughing Laughing Laughing







Nicht einmal eine Stunde später, am Strand, ist uns das Lachen vergangen ...

Das Saumriff bei Ras Mohammed von oben gesehen.





Der Weg nach Abu Galum nördlich von Dahab. Wie fast immer ist der Wind unser Begleiter ...

Die nächtliche Besteigung des Moseseberges mit anschließendem Bestaunen des Sonnenaufgangs gehört zum Standardprogramm aller Sinaireisen ...

... ebenso der Besuch des Katharinenklosters. Das Katharinenkloster bildet zusammen mit dem Nonnenkloster im Wadi Firan (Pharan) und wenigen Familien meist griechischer Herkunft am Küstenort at-Tur (Raitho) die kleinste der autonomen Orthodoxen Kirchen. Der Abt des Klosters ist gleichzeitig der Erzbischof von Sinai, Pharan und Raitho. Jurisdiktionell untersteht der Sinai dem Patriarchat von Jerusalem, da er sich in der alten Provinz Palästina Tertia befindet. So wird der jeweils von den Mönchen des Klosters gewählte neue Abt vom Jerusalemer Patriarchen zum Erzbischof geweiht. Das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster ist eines der ältesten Klöster der Christenheit. Gleichzeitig ist es ein Ort, wo sich jüdische, christliche und islamische Kulturgeschichte berühren. Durch seine isolierte Lage gehört das Katharinenkloster zu den wenigen Klöstern, die nie zerstört wurden. Die Klosterbibliothek, bestehend aus vier Bibliotheksräumen, ist wahrscheinlich die älteste erhaltene christliche Bibliothek. Sie enthält sechstausend Handschriften in griechischer, syrischer, äthiopischer, arabischer, georgischer, und kirchenslavischer Sprache, davon dreitausend aus der Antike und einige älter als das Kloster selbst, eine Sammlung, die an Umfang nur durch die des Vatikans übertroffen wird. Die meisten dieser Bücher haben noch ihren ursprünglichen Einband, im Gegensatz zu westlichen Bibliotheken, wo die originalen Einbände in der Regel ersetzt wurden. Daneben verfügt das Kloster über eine Sammlung von über 2000 Ikonen, darunter einige der wenigen, die den byzantinischen Bilderstreit des 8. und 9. Jahrhunderts unzerstört überstanden, und die damit zu den ältesten noch existierenden Ikonen zählen (Acheiropoieta).

Ein "Pilzfelsen" in der Wüste - eine beeindruckende Erosionsform.

Vorsicht, Diademseeigel!

Wir besichtigen fossile Riffe.

Kamelreiten ist für Willy kein Problem.

Beduinisches Mädchen.

Ichthyologieexkurs in der Wüste: Das war ein Nasen-Doktorfisch!

Ohne örtliche Führer hat man bei den Wüstentouren schlechte Karten ...



Gklücklich aber müde nach einem Ausflug ...

Wenn all Gäste gklücklich und zufrieden sind, ist auch der Reiseleiter glücklich ...
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Verfasst am:     Titel: Anzeige

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moh.hakim
Newbe


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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12.04.2010, 06:54    Titel: Super

Einen sehr guten Reisebericht......hoffe ich kann mal das gleiche Programm haben.
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Fluege Weltweit
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summer
Reiseprofi


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BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 04:56    Titel:

wow wow, coole bilder! hab nun aegypten auf meine reisezielliste gesetzt Wink
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Geburtstagsgeschenke
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Travelmax
Reisender


Anmeldedatum: 14.10.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 16:49    Titel:

Bei so klassen Bildern. Darf eine Weiterführung von Interessenten nicht fehlen Wink Deswegen setz ich mal den Wikipedialink von Sinai. Damit man sich eventuell noch mehr informieren kann. Sinai
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mariuszzzzzz
Reisender


Anmeldedatum: 29.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 02:49    Titel:

Danke für zahlreiche Bilder. Ich muss sagen dass ich wieder nach Ägypten fliegen will.
_________________
Apartment Berlin
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